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Heinz Gotenbruck (* 1910 in Oppeln) ist ein Dichterarzt.

Leben Bearbeiten

Gotenbruck bildete sich 1927 bei Georg Nerlich zum Maler aus (dessen Kurse er später erneut besuchte). Er studierte Medizin in Breslau, Greifswald und Wien und machte 1933 das Staatsexamen. Von 1935 bis 1937 ging er bei Karl Hoffmann in den Malunterricht. 1938 wurde er Facharzt für Chirurgie und war ärztlich tätig in Beuthen O/S, Dresden und in der chirurgischen Universitätsklinik Wien. Von 1939 bis 1946 trat er in den Kriegsdienst und geriet in Gefangenschaft. Nach langer ärztlicher Tätigkeit begann er erst 1977 wieder künstlerisch tätig zu sein und bildete sich bei Burgi Kühnemann weiter.[1] Gotenbruck veröffentlichte u. a. den Gedichtband Das Tagebuch der inwendigen Schau. 1986 veröffentlichte Wilhelm Theopold eine Auswahl seiner Gedichte in der Dichterärzte-Anthologie Doktor und Poet dazu.

Literatur Bearbeiten

  • Dietrich Reimers: Dr. med. Heinz Gotenbruck 75 Jahre alt. Rundbrief Deutscher Schriftstellerärzte, März 1985
  • Heinz Gotenbruck (1910). Kurzbiografie und Gedichte. In: Wilhelm Theopold: Doktor und Poet dazu: Dichterärzte aus fünf Jahrhunderten. Mainz: Kirchheim, 1986, S. 362–365. ISBN 3-87409-024-8

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Heinz Gotenbruck im Allgemeinen Lexikon der Kunstschaffenden in der bildenden und gestaltenden Kunst.

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